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Was ist VNS-(HRV-)Analyse? Das vegetative Nervensystem (VNS) ist das übergeordnete Steuerungs- und Regulationssystem im Körper. Es steuert und reguliert die lebensnotwendigen Grundfunktionen des Organismus, wie z.B. Stoffwechsel, Atmung, Herz-Kreislaufsystem, Verdauungssystem, Hormonsystem, Immunsystem usw. Die beiden Hauptnerven des VNS sind der Anspannungsnerv (Sympathikus) und der Entspannungsnerv (Parasympathikus).

 Bei Stress und Gefahr schaltet der Sympathikus in den Zustand „Alarmbereitschaft“.

Für die „Alarmbereitschaft“ müssen jetzt Systeme in den Vordergrund treten, die zur Erhöhung des Blutdrucks, der Herzfrequenz und für mehr Sauerstoff in den Zellen sorgen, um Körper und Psyche in Anspannung zu versetzen.

Nur wenn die Anspannung durch körperliche Betätigung abgebaut wird, erlischt die „Alarmbereitschaft“ des Sympathikus.

 Jetzt wird der Entspannungsnerv (Parasympathikus) aktiv. Nur wenn dieser aktiv ist, kann er für Regeneration, Entspannung,  Reparaturprozesse und Energieaufbau sorgen.

Wie erfolgt die Messung des VNS? 520 mal werden die zeitlichen Abstände von Herzschlag zu Herzschlag durch einen Brustgurt schmerz- und nebenwirkungsfrei in Millisekunden gemessen, dies entspricht einer ungefähren Dauer der Messung von 7-8 Minuten. Das Ergebnis hieraus ist die Herz-Rhythmus-Variabilität (HRV).

 

Was sind die Ursachen für Regulationsstörungen des vegetativen Nervensystems? In der heutigen Zeit werden aber die beruflichen, familiären und privaten Stressfaktoren (Anspannung) wie z.B Ärger, Frust, Angst und Zeitdruck selten durch körperliche Aktivität abgebaut. Sie können sich vielmehr zu einer chronischen (dauerhaften) „Alarmbereitschaft“ im Körper verfestigen.

Dadurch ist die natürliche Regulation der Vitalfunktionen eingeschränkt oder nicht mher vorhanden (man spricht dann von einer Regulationsstarre). Regeneration, Ruhe und Entspannung sind nicht mehr im notwendigen Umfang möglich.

Während Untersuchungen der Organe und Organsysteme noch keine Auffälligkeiten zeigen, wird im Körper bereits der Nährboden für die Entstehung von organischen Funktionsstörungen wie COPD, Burnout, Fibromyalgie, Asthma, Schlafstörungen, Herz-Kreislaufsystem, Diabetes, Depressionen usw. bereitet.

 

Was sagt die VNS-(HRV-)Messung aus? Aus der HRV wird dann der Funktionszustand des Anspannungsnervs und des Entspannungsners ermittelt. Das Ergebnis gibt Aufschluss über die grundlegende Regulationsfähigkeit des VNS.

Die VNS-Analyse ist eine Diagnostik, die u.a. auch den Umgang des Körpers mit individuellen Stressfaktoren sowie den Umgang mit individuellen Konflikten und Problemen widerspiegelt.

Die VNS Messung wird im Sitzen und in körperlicher Ruhe vorgenommen. Idealerweise sollte der Entspannungsnerv in Ruhe aktiver sein als der Anspannungsnerv.


Wer soll sich messen lassen?
Menschen....

·         ... mit psychischen und körperlichem Stress

·         ... mit Burnout-Syndrom / CFS / Fibromyalgie

·         ... mit COPD / chronischer Bronchitis / Asthma

·         ... mit Diabetes / metabolischen Syndrom

·         ... in der Schwangerschaft

·         ... mit anderen chronischen Erkrankungen / Schmerzen

·         ... Schlafstörungen / mit starkem Übergewicht

·         ... vor und nach operativen Eingriffen

·         ... die vorbeugen wollen


Warum soll ich mich messen lassen?

·         um einen schnellen und genauen Zustand der fundamentalen Körperregulation zu erhalten

·         zur Therapiekontrolle, um das Therapieergebnis zu überprüfen (z.B. Welche Wirkung haben Medikamente oder Therapien auf das VNS?)

·         um objektive Messwerte zu erhalten für die Belastbarkeit des Körpers in Stress-Situationen

·         um präventiv objektive Messwerte zu erhalten bei noch nicht vorhandenen organischen Funktionsstörungen

 

Wie oft soll ich mich messen lassen?

·         2 x pro Jahr bei chronischen Erkrankungen

·         2 mal pro Jahr bei Stressbelastungen (Anspannung)

·         1-2 mal pro Jahr zur Vorbeugung

·         auf Rat und Empfehlung des Therapeuten

Zusammenfassend gesagt ist die VNS-Analyse eine wissenschaftlich anerkannte und kostengünstige Investition in die eigene Gesundheit. Bisher werden die Kosten nur von den privaten Kassen übernommen, für GKV-Versicherte handelt es sich um eine IGeL-Leistung.


Bitte sprechen Sie uns an!